Meine Menstruationsbibliothek – Welche Bücher ich bis jetzt schon gesammelt habe

Seitdem ich angefangen habe DIE MENSTRUATIONSBEAUFTRAGTE ins Leben zu rufen, haben sich sehr viele Bücher bei mir angesammelt und ich habe inzwischen eine regelrechte Menstruations-Bibliothek zusammengetragen.

Meine Entdeckungen will ich euch auf keinen Fall vorenthalten, weshalb ich für euch meine Sammlung hier aufgeführt habe. (Alphabetisch nach Titel sortiert)

Die hier aufgeführten Bücher habe ich zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Blog-Posts noch nicht alle fertig gelesen, gut Ding will ja schließlich Weile haben, nicht wahr?

Ich weiß, dass es noch viel mehr Bücher auf dieser Welt zu diesem Thema gibt. Wenn ihr tolle Bücher kennt und mir bestimmte empfehlen könnt, dann schreibt mir! Ich bin gespannt auf eure Vorschläge! Ihr könnt dazu beitragen, dass diese kleine aber feine Bibliothek wachsen kann.

 

DAS DISKRETE TABU – VOM UMGANG MIT DER MENSTRUATION
von Marion Schröter

 

DAS SCHWARZMOND TABU – DIE KULTURELLE BEDEUTUNG DES WEIBLICHEN ZYKLUS
von Jutta Voss

 

DAS BUCH DER TAGE – EIN TAGEBUCH FÜR FRAUEN
von Sabine Maier

 

DAS TAGE BUCH – DIE MENSTRUATION – ALLES ÜBER EIN UNTERSCHÄTZES PHÄNOMEN
von Heike Kleen

 

DER URSPRUNG DER WELT
von Liv Strömquist

 

DIE UNPÄSSLICHE FRAU – SOZIALGESCHICHTE DER MENSTRUATION UND HYGIENE
von Sabine Hering und Gudrun Maierhof

 

DIE WEISE WUNDE MENSTRUATION
von Penelope Shuttle und Peter Redgrove

 

DIE ZYKLUSSTRATEGIE – WEIBLICHE POWERPOTENZIALE ERKENNEN & TAG FÜR TAG NUTZEN
von Sabeth Ohl und Eva Dignös

 

DIESES KLEINE STÜCK WATTE… WERBUNG UND TABU AM BEISPIEL BINDEN UND TAMPONS
von Renate Waschek

 

EBBE & BLUT – ALLES ÜBER DIE GEZEITEN DES WEIBLICHEN ZYKLUS
von Luisa Stömer und Eva Wünsch

 

JA, ICH HABE MEINE TAGE! SO WHAT?
von Clara Henry

 

MAGIE, HEILEN UND MENSTRUATION
von Rosemary L. Rodewald

 

PERIODS GONE PUBLIC – TAKING A STAND FOR MENSTRUAL EQUITY
von Jennifer Weiss-Wolf
(englisch)

 

ROTER MOND – VON DER KRAFT DES WEIBLICHEN ZYKLUS
von Miranda Gray

 

 


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Woher kommt eigentlich das Wort Tampon?

Für den Großteil für uns, ist das Wort „Tampon“ ein völlig normales alltägliches Wort, mit dem wir groß geworden sind und es nie hinterfragt haben.

Aber als ich letztens im Gespräch mit einer Freundin war, fragte sie mich aus der Kalten heraus: „Sag mal, weißt du, als Die Menstruationsbeauftragte, eigentlich, woher das Wort Tampon überhaupt kommt?“ Nö, aber ich liebe solche Recherchen, also habe ich mich hingesetzt und mich auf die Suche nach der Antwort gemacht. Sich ein bisschen weiterbilden, hat noch nie geschadet.

Das habe ich herausgefunden:

Das Wort Tampon kommt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Pfropfen, Ballen, Wattebausch“ und soll in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ins Deutsche übernommen worden sein. Tampon ist die nasalierte  Form von dem ebenfalls französischen Wort tapon,das dem Germanischen entstammt und so viel wie „Klumpen, zusammengeknüllter Ballen, Stück Leinwand zum Ausbessern der Segel“ bedeutet. Infrage kommen außerdem das altfränkische Wort *tappo, das gothische Wort *tappe und das althochdeutsche zhapo, die auf „Zapfen“ zurückgehen. Und das Verb „taper“ im Französischen bedeutet „mit Pfropfen verschließen“ übersetzt.

Gefunden auf wissen.de und wiktionary.com

Übrigens gibt es das Verb „tamponieren“ im Deutschen. Was so viel heißt, wie:

„etwas mit einem Bausch aus Watte, Mull oder dergleichen ausstopfen, zum Zwecke des Aufsaugens von Flüssigkeiten“ – wiktionary.com

Schön merken für die nächste Scrabble-Partie!

 

Nicht alles, was Tampon heißt, hat mit Menstruation zu tun

Im deutschen Sprachgebrauch ist aber der Tampon, der zum Auffangen des Menstruationsblutes verwendet wird zwar der geläufigste, aber nicht der einzige.

Kennt ihr z.B. diese Wattebauschstäbchen, die euch der Zahnarzt zwischen Wange,Zähne und Zunge klemmt? Das sind auch Tampons, sogenannte medizinische Tampons. Die Definition von wiktionary.com dazu:

„gepresster Watte- oder Mullbausch zur Aufnahme von Flüssigkeiten (zum Beispiel bei der Zahnbehandlung), zur Stillung von Blutungen oder zum Zuführen von Arzneistoffen“

Außerdem gibt es den Tampondruck. Wirklich. Ich hatte das in meiner Ausbildung. Früher. Es mag im ersten Moment vermutlich äußerst seltsam klingen, wenn man noch nie damit zu tun hatte und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere sich vorstellt, wie er Tampons mit Farbe beschmiert und ein Blatt Papier vor sich damit bedruckt, aber nein, es ist etwas anderes. coates.de fasst sehr schön zusammen, was es damit auf sich hat:

Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren zur Bedruckung von Körpern (fast) beliebiger Form und Materials.

Da es recht komplex und für Fachfremde verwirrend sein kann, wie es funktioniert, werde ich den genauen Hergang des Tampondrucks hier jetzt nicht schriftlich ausführen, aber damit ihr euch eine ungefähre Vorstellung davon machen könnt, habe ich euch dieses Video rausgesucht:

 


So. Haben wir wieder was gelernt. Wusstet ihr das alles schon? Was war euch neu? Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Was wollt ihr sonst noch so wissen? Schreibt mir in die Kommentare!


XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3