Make periods great again. Mürtze

#Zeitgeschehen: Trump und die Frauen – Women’s March on Washington

Trump ist nun offiziell Präsident der Vereinigten Staaten.  Niemand hat es kommen sehen. Oder sagen wir lieber, niemand wollte es kommen sehen. Ich auch nicht. Ich war schockiert. Aber jetzt ist es so weit, nach einer nicht enden wollenden Kette an Hasstiraden und Beleidigung gegen alle möglichen Untergruppierungsmöglichkeiten der westlichen Gesellschaf,t steht er da, mit seiner Föhnfrisur und man möchte nicht wissen, was sein sonnenstudiogebräunter Kopf  schon wieder ausheckt.

Women’s March on Washington

Viele haben schon gegen ihn aufbegehrt und noch mehr werden es tun. Am 21.01.2017 wird in Washington der „Women’s March on Washington“ stattfinden. Der Tag, der Trumps offizieller erster Amtstag ist. Es ist ein Protestmarsch für Frauen- und Menschenrechte. Es werden viele Solidaritätsmärsche in anderen Städten und Ländern stattfinden. Auch hier in Deutschland.

Make Periods Great Again. Meine Antwort auf Trump. Meine Unterstützung für die Amerikanischen Frauen.

Make Periods Great Again. Meine Antwort auf Trump. Meine Unterstützung für die Amerikanischen Frauen.

Die Organisatorinnen betonen, dass es bei dem March nicht gegen Trump gehe, aber gegen Menschenrechtsverletzungen aller Art. Was ja im Prinzip heißt, gegen gefühlte 90% von dem, was Trump während des Wahlkampfes von sich gegeben hat.

„The march is not designed to be an anti-Trump rally, organizers said. But, the event — first suggested by a grandmother in Hawaii — is a response to many of the comments about women, minorities and other groups that made headlines during the presidential campaigns.“ – www.nj.com

Auf ihrer Website schreiben die Organisatoren:

„OUR MISSION

The rhetoric of the past election cycle has insulted, demonized, and threatened many of us – immigrants of all statuses, Muslims and those of diverse religious faiths, people who identify as LGBTQIA, Native people, Black and Brown people, people with disabilities, survivors of sexual assault – and our communities are hurting and scared. We are confronted with the question of how to move forward in the face of national and international concern and fear.

In the spirit of democracy and honoring the champions of human rights, dignity, and justice who have come before us, we join in diversity to show our presence in numbers too great to ignore. The Women’s March on Washington will send a bold message to our new government on their first day in office, and to the world that women’s rights are human rights. We stand together, recognizing that defending the most marginalized among us is defending all of us.

We support the advocacy and resistance movements that reflect our multiple and intersecting identities. We call on all defenders of human rights to join us. This march is the first step towards unifying our communities, grounded in new relationships, to create change from the grassroots level up. We will not rest until women have parity and equity at all levels of leadership in society. We work peacefully while recognizing there is no true peace without justice and equity for all.

HEAR OUR VOICE.“ – www.womensmarch.com

Meiner Meinung nach eine super Aktion, die, auch für mich, obwohl ich quasi am anderen Ende der Welt lebe, absolut unterstützenswert ist. Wenn ihr noch mehr Informationen wollt, hier hab ich für euch die wichtigsten Links zu der Veranstaltung aufgelistet:

 

Uprise/Angry Women

Die Frauen in Amerika gehen nicht nur auf die Straße, um ein Statement zu setzen, sie machen auch Kunst und organisieren Ausstellungen.

„Um ein Zeichen gegen Trump zu setzen, startete Cesarine gemeinsam mit der Gleichberechtigungsorganisation Era Coalition einen Aufruf: Sie bat um politische Werke zeitgenössischer Künstlerinnen, um sie in ihrer Galerie in New York zu zeigen. „Wir haben eine unglaubliche Rückmeldung von Künstlerinnen aus dem ganzen Land erhalten“, sagt Cesarine. Mehr als 800 Einsendungen von mehr als 400 Frauen kamen zusammen.“ – ze.tt

 

Laura Murray – Plug It Up / UPRISE / ANGRY WOMEN Exhibit artwork, The Untitled Space Gallery, New York

Laura Murray – Plug It Up / UPRISE / ANGRY WOMEN Exhibit artwork, The Untitled Space Gallery, New York

 

Dieses Bild von Laura Murray ist eines der ausgestellten Bilder und hat mich dazu inspiriert, eine Antwort darauf zu verfassen. Eine Antwort in Form einer eigenen Illustration, als Zeichen meiner Unterstützung all der Frauen in Amerika, die für all das einstehen, was so wichtig und elementar ist in unserer Gesellschaft und doch von so vielen größenwahnsinnigen egozentrischen Arschlöchern immer wieder mit Füßen getreten wird. Lasst uns gemeinsam für mehr Respekt, Anerkennung und Freiheit einstehen, dass diese verschissene Gesellschaft – nach wievielen tausend Jahren? – endlich mal lernt, so miteinander umzugehen, wie es jeder einzelne von uns verdient!

Meine Arbeit als Die Menstruationsbeauftragte ist nur ein winziger Teil in dem großen Gefüge dieser Welt, nur eine von vielen Frauen, die sich für Gleichberechtigung, Offenheit und Toleranz einsetzen. Aber ich tue meine Arbeit mit Leidenschaft und das sollte jede und jeder von uns tun. Lasst uns die Welt verändern, jeder kann dazu einen kleinen Teil beitragen!

Meine Antwort ist dieses Bild. Es soll nicht zu Gewalt aufrufen, sondern zum Umdenken. Ich könnte jetzt so viele Gedanken zu der interpretatorischen Vielschichtigkeit dieses Bildes schreiben, Gedanken, die ich selber habe, Gedanken, die andere bei dem Anblick dieses Bildes haben könnten, aber ich möchte euch dazu auffordern, einfach selbst euch mit diesem Bild auseinanderzusetzen.

Periods. Not War. - Meine Antwort auf Laura Murrays Bild

Periods. Not War. – Meine Antwort auf Laura Murrays Bild

 


XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

 

Tipps & Tricks zum Reinigen von Menstruationstassen

Wenn ihr schon immer wissen wolltet, was ein Schneebesen mit einer Menstruationstasse zu tun hat oder zumindest, welche Kniffe euch helfen, eure Tasse richtig zu reinigen und ihr ein langes Leben zu ermöglichen, dann seit ihr hier genau richtig!

Bevor du deine Menstruationstasse zum ersten Mal verwendest, ist es absolut wichtig, dass du sie vorher reinigst und desinfizierst!

Auch in der weiteren Verwendung solltest du sie auf jeden Fall zwischen jedem Zyklus gründlich auskochen und sauber und trocken lagern, damit sie dir lange erhalten bleibt und nicht zu einer Keimschleuder wird.

 


Zwischen deinen Tagen


Desinfektionsmittel

Zum Desinfizieren kannst du ganz klassisch Desinfektionsmittel nehmen, musst du aber nicht. Danach die Tasse noch mal mit klarem Wasser abspülen, um eine Reizung der Scheidenschleimhäute vorzubeugen.

Auskochen

topfDas Auskochen der Menstruationstasse ist das A und O für die Sterilisation dieser. Entweder ihr macht das in einem ganz normalen Kochtopf oder in einem speziellem Sterilisationsbecher in der Mikrowelle, der euch bei der Bestellung der Tasse mitgeliefert wurde (oder den man oft auch nachbestellen kann).

Wasser im Topf zum Kochen bringen, Tasse rein tun, Deckel drauf und 5-10 Minuten kochen lassen. Es ist nicht nötig sich einen extra Kochtopf nur dafür anzuschaffen. Weder die Tasse noch das Auskochen ist eklig und wird für immer euer Geschirr kontaminieren mit was auch immer ihr euch ausdenkt. Und allein schon, dass ihr die Tasse ja sterilisiert, indem ihr sie auskocht, ist doch Logik genug, dass alles sauber und hygienisch bleibt, auch im Topf.

Für die Mikrowelle die Tasse einfach in den dafür vorgesehenen Sterilisationisbecher legen, diese mit Wasser bedecken, Gefäß verschließen und sie für 2-3 Minuten bei 1000 Watt (oder je nach Anleitung) in die Mikrowelle stellen.

Oder die Tasse in eine „normale“ Tasse legen, sie mit Wasser bedecken und für 5 Minuten bei 800 Watt in die Mikrowelle stellen.

Es gibt auch die Möglichkeit, die Tasse in eine Schüssel zu legen, sie mit kochendem Wasser zu übergießen und mindestens für 3-5 Minuten stehen zu lassen.

Ihr könnt natürlich auch einen Dampfsterilisator verwenden, oder den Thermomix, insofern ihr einen habt.

Essig

essigGerade wenn ihr in Regionen lebt, in denen das Wasser sehr kalkhaltig ist, empfiehlt es sich, einen kleinen Schuss (Obst-)Essig mit ins Kochwasser zu geben, um eine Kalkablagerung zu vermeiden. Wichtig ist es, wirklich nur wenig Essig mit hinzuzugeben, damit das Material der Tasse nicht angegriffen wird.

Schneebesen

schneebesenWenn ihr eure Menstruationstasse in einem Topf auskocht, müsst ihr drauf achten, dass sie dabei nicht den Boden berührt und „anbrennt“. Um dem vorzubeugen, könnt ihr eure Tasse in einen Schneebesen klemmen, den ihr den Topf legt.

Reinigungsmittel

Wenn ihr unbedingt ein Reinigungsmittel verwenden wollt, dann nehmt nur ein ganz sanftes bzw. am besten ein, dass von den Menstruationstassenherstellern auch mit angeboten wird. Dann seid ihr auf der sicheren Seite, dass es weder euch, noch eurer Tasse schadet. Seifenreste immer gründlich entfernen! Aber eigentlich reicht das Auskochen völlig aus.

Sterilisationstabletten

miltonEinige Frauen verwenden Milton-Tabletten, um die Tasse zu reinigen und zu entfärben. Bei der Verwendung solcher Tabletten immer genau auf die Gebrauchsanweisung achten und lieber vorher noch mal googeln, ob sich die eigene Tasse mit den Tabletten verträgt, oder ihr im schlimmsten Fall danach eine neue kaufen müsst, weil die Tabletten die Tasse total zerfressen haben.

Spülmaschine

Lass es lieber! Die Reinigungsmittel in der Spülmaschine sind viel zu aggressiv und würden dir und deiner Tasse keinen Gefallen tun.

Verfärbung

Wenn sich deine Tasse mit der Zeit ein wenig verfärbt (was gerade bei den „weißen“ Tasse etwas völlig Normales und nichts Schlimmes oder Unhygienisches ist), dann kannst du sie einfach in etwas Essig oder Zitrone eingelegt in die Sonne legen, damit sie etwas ausbleicht, aber ganz ehrlich, wer sieht schon die Tasse, wenn du sie trägst? Eben. Es ist doch letztendlich total egal.

Wahlweise sollen auch Wasserstoffperoxid-Lösung 3% oder Reinigungstabletten von Milton funktionieren.

Löcherreinigung

Meistens werden die Löcher spätestens beim Auskochen sauber. Falls nicht, könnt ihr Wasser in die Tasse geben, mit einer Hand den Öffnung oben verschließen, die Tasse umdrehen und mit der anderen Hand die Tasse runterdrücken, so, dass das Wasser in der Tasse sich durch die Löcher drücken muss und diese damit sauber werden.

Du kannst auch Interdental-Bürstchen oder Zahnstocher verwenden. Einige Hersteller bieten auch extra Bürstchen für ihre Menstruationstassen zum Reinigen in ihren Shops an.

Aufbewahrung

beutelDie meisten Tassen werden in einem kleinen Stoffsäckchen geliefert, das dazu da ist, dass man die Menstruationstasse zwischen den Tagen darin lagern kann. Es empfiehlt sich dieses Säckchen zu verwenden, da es aus atmungsaktivem Material besteht und somit vorbeugt, dass sich Bakterien auf der Tasse sammeln, was in einem luftdichten Behälter passieren könnte.

 


Während deiner Tage


Hände

Vor dem Einsetzen und dem Entfernen solltest du immer deiner Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen, damit sie sauber sind, wenn du dann „untenrum“ rumhantierst.

Wasser

wasserEs reicht völlig aus, wenn du zwischen Ausleeren und Wiederseinsetzen der Tasse diese mit Wasser ab- und ausspülst. Am besten man verwendet kaltes Wasser, viele Frauen haben davon berichtet, dass die Tasse durch das kalte Wasser beim Einführen besser aufploppt, außerdem lässt sich mit kaltem Wasser das Blut besser entfernen und Verfärbungen damit vorbeugen. Manche raten danach noch mal mit heißem Wasser abzuspülen. Aber probiert einfach selbst aus, wie es für euch am besten funktioniert.

Wenn du kein Waschbecken für diese Prozedur zur Hand haben solltest, dann nimm dir am besten immer eine kleine Flasche mit Wasser mit, wenn du deine Tage hast, mit der du deine Tasse über der Kloschüssel kurz ausspülen kannst.

Reinigungstücher

tuecherManche Hersteller bieten auch extra Reinigungstücher für die Menstruationstassen an. Wenn man sich damit sicher fühlt, einfach mal auf die Herstellerseite gehen und schauen. Ich würde davon abraten andere Reinigungstücher zu verwenden, als die, die auch extra dafür konzipiert wurden, um Schleimhautreizungen bei einem selbst und Materialschäden an der Tasse zu vermeiden.

Klopapier

klopapierUnd wenn du gerade gar nichts anderes zur Hand haben solltest, dann tut es auch Klopapier. Einfach damit kurz die Tasse auswischen und dann wieder einführen. Ich weiß, im ersten Moment mag einem das unter Umständen eklig vorkommen oder gar unhygienisch, aber ganz ehrlich, das Blut, dass da an eurer Tasse klebt kommt aus euch heraus, also wird es auch nicht schlimm sein für euren Körper, wenn ein winzig kleiner Teil davon wieder reinkommt. Ihr wisst schon wie ich das meine. Ihr werdet nicht an eurer eigenen Körperflüssigkeit sterben.

Toilettenspülwasser

Das könnt ihr in der Not übrigens auch verwenden. Es kommt ja nichts anderes als Leitungswasser aus dem Spülkasten. Also auch kein Unterschied zum Wasserhahn.

Urin

spritzerJep, ihr habt richtig gelesen. Urin. Ihr könnt einfach über eure Tasse pinkeln, um sie zu reinigen, denn Urin ist steril.

Zweittasse

tasseWenn du dich mit all den Möglichkeiten zu unwohl fühlst, die ich bis jetzt aufgeführt habe, dann leg dir einfach eine zweite Tasse zu, die du zum Wechseln immer mit dabei hast. Je nachdem wie stark deine Blutungen sind und wie oft du dementsprechend wechseln musst, könnten zwei Tassen reichen, um über den Tag zu kommen. Aber das muss jede Frau für sich selbst herausfinden. Ich komme super mit einer Tasse klar.

 


Hat dieser Artikel euch geholfen? Habt ihr noch Tipps und Tricks, Fragen, Anregungen, Erfahrungsberichte, die ihr mir unbedingt mitteilen wollt? Dann schreibt mir in die Kommentare!


 

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

#Gedankenfluss zum Sonntag – Bier, Menstruation & Männer

Ich hatte gestern einen wunderbaren Abend mit meinem Freund und einem sehr guten Freund von uns. Einer dieser Abende, an denen das Bier fließt und die intellektuellen Höhenflüge Rekordhöhen erreichen. Ok, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber kennt ihr diese Euphorie, die euch ergreift, wenn ihr das Gefühl während eines Gespräches habt, dass genau dieses Gespräch, dass ihr gerade führt, so unglaublich wichtig und gehaltvoll ist, dass ihr es am liebsten aufgenommen hättet, um es so für die Nachwelt zu erhalten? Nein? Auch nicht so schlimm. Aber so ging es mir gestern in meiner bierseeligen Euphorie. Ich wusste gestern schon, dass ich all die wichtigen Dinge, die gesagt und gedacht wurden, nicht in den nächsten Tag mit nehmen werden kann, weil sie einfach in meinem angekartertem Hirn versickern werden.

Und jetzt sitze ich hier und versuche diese Wichtigkeit wieder hervorzuholen. Aber es vermag mir gerade nicht gelingen. Aber vielleicht ist das jetzt, heute, auch gar nicht so wichtig. Vielleicht wird dieses Gespräch ein andermal wieder in mir hochkommen und ich es niederschreiben können. Vielleicht ist heute einfach nur wichtig, dass ich voller Dankbarkeit bin, dass ich so tolle Menschen kenne, mit denen ich über alles reden kann, vor allem im Moment auch über mein Projekt hier.

Ich frage mich gerade, wie selbstverständlich es ist, mit seinem Freund und mit den gemeinsamen Freunden über so ein Thema reden zu können. Ist es ein Privileg für mich, solche Menschen um mich haben zu dürfen? Ja, klar. Die Frage ist vielleicht falsch gestellt.

Ich glaube, die Frage, die mich eher umtreibt, ist, was ist die Realtität, bzw. was ist nur meine Wahrnehmung? Ich frage mich immer wieder, ob ich mit der Ansicht, dass die Menstruation immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft ist, richtig liege. Ich bin in meinen Erfahrungen und meinen Beobachtungen so zwiegespalten. Inzwischen bin ich mir absolut sicher, dass es ein Thema ist, bei dem noch viel getan werden muss, gerade gesellschaftlich! Aber trotzdem lasse ich mich immer wieder verunsichern. Vielleicht ist das aber auch nicht die richtige Formulierung. Ich würde eher sagen, ich bleibe offen. Ich hinterfrage immer wieder mich selbst, die Gesellschaft, andere. Ich bleibe offen für Meinungsänderung. Und ich bleibe offen für die Realität und Wahrnehmung anderer. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt, kein Leben ist gleich, keine Wahrnehmung ist gleich, keine Aneinanderreihung von Lebenserfahrungen ist gleich. Das sollte man nie vergessen. Was für die einen noch ein Problem ist, gab’s für den anderen nie, hat nie existiert. Nur weil ich damit aufgewachsen bin, dass man um alles was „untenrum“ ist, mit den Eltern nicht spricht,  nicht mal wirklich mit der eigenen Mutter, heißt das nicht, dass es bei allen anderen auch so war bzw, ist. Und nur weil ich mich inzwischen in einem Freundeskreis bewege, in dem man über ALLES so offen und unverblümt reden kann, wie man es selbst will, heißt das nicht, dass diese Offenheit und Toleranz auch überall anders in unserer Gesellschaft herrscht. Es wird immer Themen geben, die für den einen extrem wichtig sind, worüber andere nur die Schultern zucken, weil man es einfach ganz anders erlebt hat. Es gibt kein pauschales Richtig oder Falsch. Es ist vielschichtiger, komplexer.

Aber um auf den gestrigen Abend zurückzukommen, ich glaube das, was mich auch so fasziniert hat an dem Gespräch gestern, war, dass unser Freund K. einfach offen war. Er hat sich mit mir, meiner Meinung, meinen Gedanken auseinandergesetzt. Er, als Mann, hat ernsthaft versucht, sich in mein Denken, mein Fühlen und meine Erfahrungen als Frau hineinzuversetzen. Ein Teil von dem Gespräch gestern war unter anderem, wie es sich anfühlt seine Tage zu haben, Krämpfe zu haben, wie es ist, die Pille zu nehmen, seinen Körper mit künstlichen Hormonen vollzustopfen und unter den Nebenwirkungen zu leiden, wie es ist, sich eine Kupferspirale einsetzen zu lassen und was für Schmerzen man deswegen aushalten muss, und meine Wut darüber, eine Frau zu sein in solchen Momenten. Warum ich, nur weil ich eine Frau bin, diese Scheiße ertragen und auf mich nehmen muss. Meine Wut darüber, dass ich mich darum kümmern muss, zu verhüten, die Wut darüber, dass Testreihen für die Pille für den Mann deswegen abgebrochen wurden, weil die Männer mit den Stimmungsschwankungen nicht klar kamen. Mit Stimmungsschwankungen!!! Ich glaube ich muss mal eben in den Keller gehen zu lachen. Dafür habe ich nicht mehr als einen feuchten Furz übrig. Ok, ich schreibe mich grad in Rage. Diese Wut und Frustration ist in mir. Und ich habe K. gestern auch gesagt, dass ich mir als Frau an der Stelle einfach nur wünsche, dass wir, die wir menstruieren und Kinder bekommen (können), einfach mehr wertgeschätzt und verstanden fühlen wollen. Dass der nicht-menstruierende Teil der Bevölkerung sich einfach mal mehr mit uns auseinandersetzt, damit, was in uns vorgeht, was mit uns passiert, wie es sich anfühlt (soweit man es nachempfinden kann), einfach, was es bedeutet, einen weiblichen Körper zu haben. Dass man einfach aufhört, nur dumme Sprüche zu klopfen und unseren körperlichen Alltag abwertet. Ach habt euch nicht so, die bisschen Bauchschmerzen. Hm ja ist klar. Wer es wagt, in meiner Gegenwart nochmal „Hat die Alte wieder ihre Tage“-Sprüche zu bringen, den prügel ich so lange mit einem Tampon nieder, bis er blutet. Eigentlich sollten solche Flachwichser mal an diese netten Schmerzsimulierungsmaschinen angeschlossen werden, von denen es so  nette Videos auf Youtube gibt. Dann reden wir gerne weiter.

Ich denke, dass es für alle Beteiligte grundsätzlich nur förderlich wäre, wenn sich alle Geschlechter einfach mal mehr miteinander auseinandersetzen würden. Und damit meine ich nicht nur Mann und Frau, sondern auch alles was dazwischen ist. Ja das gibt es und das sollten wir nicht vergessen. Auch wenn ich oft nur von Frauen schreibe, heißt das nicht, dass ich alle anderen, die keine Frauen sind und trotzdem menstruieren, ausschließe. Überhaupt nicht! Wenn ich so schreibe, wie ich schreibe, dann liegt das meistens nur daran, dass ich eben aus meiner Perspektive schreibe. Und ich bin nun mal eine Frau und ich fühle mich auch als Frau. Also fühlt euch bitte nicht vernachlässigt oder angegriffen, wenn ich mich nicht immer korrekt gendergerecht ausdrücke. Mir fehlt darin auch leider etwas Übung.

Um noch mal auf das Eigentliche zurückzukommen: Wir sollten einfach alle mehr Offenheit und Interesse an unserem Gegenüber praktizieren und uns nicht in eine völlig egozentrische aus oberflächlichen Klischeebausteinen aufgebaute Welt verkriechen, weil es unter Umständen leichter sein könnte, so zu leben. Einfach mehr Respekt und Liebe und Offenheit und Toleranz und Unterstützung! So wie K. gestern. Auch wenn er natürlich an seine Grenzen gestoßen ist im Nachvollziehen meiner Ausführungen über das „Frau-Sein“. Es gibt nun mal eine biologische Grenze. Aber bis dahin kann man es doch wenigstens versuchen. Solche Gespräche wie gestern sollten völlig selbstverständlich sein! Auf der ganzen Welt. Ich weiß, das ist groß geträumt und wird vermutlich nie eintreten, aber versuchen kann man es doch wenigstens mal. Oder nicht?

 


Alle Schreib- und Kommafehler dürft ihr gern behalten, ich bin grad zu sehr im Sonntagschillblues, um alles finden zu können. 😉


 

XOXO

Eure Mentstruationsbeauftragte

<3

Warum Ruby Cup 2016 die Welt ein Stückchen besser gemacht hat und was ich damit zu habe

Und mal wieder ist es so weit. Ein altes Jahr ist vorbei und ein neues hat begonnen. Das ist oft der Moment, in dem man mal Bilanz zieht. Wieviel Geld ist noch auf dem Konto? Wieviel habe ich letztes Jahr abgenommen (wahlweise auch zugenommen)? Welche Gewohnheiten sollte ich lieber im alten Jahr lassen? Wie wenig Sport habe ich gemacht? Wieviel Schokolade gegessen? Und so weiter und so fort.

Ruby Cup

Was nicht jeder macht, ist auszurechnen, wieviel Tamponmüll er gespart hat. Doch genau das hat Ruby Cup getan. Wer Ruby Cup noch nicht kennt, der sollte mal auf deren Website vorbeischauen. Ruby Cup ist ein soziales Unternehmen, dass 2011 in Dänemark gegründet wurde, Menstruationstassen herstellt und verkauft. Zudem arbeiten sie mit einigen Partnerorganisationen zusammen und helfen Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern.

Sie selbst schreiben auf ihrer Website:

„Weltweit ist Menstruation immer noch ein Tabu. In manchen Regionen ist es so wirkmächtig, dass Frauen vom gesellschaftlichen Alltag ausgeschlossen werden. Viele Frauen und Mädchen können sich Hygieneprodukte zudem nicht leisten. Mädchen bleiben in Folge dessen häufig der Schule fern. […] Wir arbeiten nach dem Prinzip “Buy One, Give One”. Wer einen Cup über den Onlineshop kauft, spendet einen an ein Mädchen in Afrika. Wir verteilen die Ruby Cups dort in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, momentan vor allem in Kenia.“

Klingt gut? Ist es auch. Wollt ihr noch mehr Details über Ruby Cup erfahren, dann schaut doch mal hier vorbei.

Ruby Cup hat zum Jahresende 2016 ausgerechnet, wieviel Tamponmüll durch den Verkauf ihrer Tasse im gesamten Jahr 2016 gespart wurde. Sage und schreibe 1.093,43 Tonnen!

1.093,43 Tonnen Tamponmüll

1093,43 Tonnen Tamponmüll

Und Hier komme ich ins Spiel

Sie haben mich angefragt, ob ich nicht ein paar Illustrationen für sie machen und die Zahlen visuell hübsch aufbereiten möchte. Und natürlich habe ich zugesagt. Und nun, heute, am 3.1.17, ist es soweit. Der Newsletter mit den Zahlen und meinen Illustrationen ist abgeschickt!

Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass Ruby Cup mich angefragt hat und dass ich ein Teil davon sein kann, der Welt und uns Frauen etwas Gutes zu tun.

Dass man enorm an Müll sparen und der Umwelt etwas Gutes tun kann mit der Nutzung von Menstruationstassen, ist nur einer von vielen Vorteilen dieses alternativen Monatshygieneprodukte. Wollt ihr mehr über die Menstassen erfahren, dann schaut mal auf meinem Blogbeitrag zum Thema „WAS SIND EIGENTLICH DIESE MENSTRUATIONSTASSEN UND WAS KÖNNEN DIE ÜBERHAUPT?“

 

Meine Illustrationen

Durch den Verkauf von Ruby Cup Menstruationstassen wurden letztes Jahr 1,093.43 Tonnen Tamponmüll gespart!
Das ist equivalent zu:
  • ca 546 Autos
  • 5,5 ausgewachsene Blauwale oder
  • ca. 182 ausgewachsene Elefanten

Außerdem, zur groben Orientierung:

  • die Statue von Ramses wog etwa 1000 Tonnen
  • die Christo Statue in Rio wiegt etwa 700 Tonnen

 

Das sind wirklich sehr beeindruckende Zahlen für das Jahr 2016 und das nur allein von einer Firma! Mich würde interessieren, wieviele Menstruationstassen insgesamt, verkauft wurden, auf der ganzen Welt und wieviel damit insgesamt an Müll gespart wurde.

Auf jeden Fall sollten wir nicht aufhören, die Welt zu einem bessern Ort zu machen, mit den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen.

 


Ich bekomme für diesen Blogpost hier übrigens kein Geld von Ruby Cup. Ich schreibe so, weil ich diese Firma persönlich  absolut unterstützenswert in ihrer Arbeit finde. Es gibt einige Firmen, mit denen ich keine Kooperationen eingehen würde, weil ich sie nicht mit gutem Gewissen vertreten könnte, aber Ruby Cup gehört zum Glück nicht dazu.


 

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

Blutige Weihnachtsgeschenke gesucht? Ich hab da was für euch.

Weihnachten steht ja mal sowas von vor der Tür und der stressige Geschenkeeinkaufswahn erreicht seinen Höhepunkt. Aber warum sollte man der besten Freundin das nächste neuste Parfüm schenken, wenn sie eh schon mindestens zwanzig Stück davon im Bad stehen hat? Schenk doch dieses Jahr mal was anderes, etwas, dass uns Mädels verbindet, unser Blut! Ok, das klingt jetzt sehr verstörend, irgendwie.

Ich habe mich für euch auf die Suche nach tollen Illustrationen auf society6.com gemacht, einer wunderbaren Plattform für Künstler, die ihre Werke auf verschiedensten Produkten gedruckt, anbieten. Über Kunstdrucke, Taschen, Kaffebecher, Laptop-Hüllen, bis hin zu Bettwäsche, Uhren und Decken, könnt ihr dort alles mit weiblicher Kunst von tollen Frauen bedrucken und euch zuschicken lassen. Ich bin selbst auf der Plattform vertreten und finde, dass sie eine wunderbare Möglichkeit ist, für kleine Künstler ihre Kunst etwas bekannter zu machen und ein klein wenig Geld zu verdienen. Lasst uns lieber die Kleinen unterstützen, die uns wirklich brauchen und nicht unser Geld den großen Konzernen in den Rachen werfen!

Viel Spaß beim Stöbern!


Die Bildrechte aller Bilder auf dieser Seite liegen bei society6.com.

Mir ist es wichtig, diesen Blog transparent zu halten: Alle hier aufgeführten Links, sind Kuratoren-Links, das heißt, wenn ihr über diese Links ein Produkt auf society6.com kauft, bekomme ich eine kleine Provision dafür, die mir hilft, diesen Blog hier am Laufen zu halten, weil ich nonprofit arbeite.


Illustration von Anna McKay

Kunstdruck von Anna McKay

Kunstdruck von Anna McKay

Kissen von Anna McKay

Kissen von Anna McKay

Tasche von Anna McKay

Tasche von Anna McKay

 

Illustration von Sophiedoodle

i-will-not-apolgize-for-my-emtions-phone-skins

iPhone-Hülle von Sophiedoodle

i-will-not-apolgize-for-my-emtions-carry-all-pouches

Kleine Tasche von Sophiedoodle

i-will-not-apolgize-for-my-emtions-prints

Kunstdruck von Sophiedoodle

 

Illustration von Club Clitoris / Meredith

Karte von Club Clitoris / Meredith

Karte von Club Clitoris / Meredith

Kunstdruck von Club Clitoris / Meredith

Kunstdruck von Club Clitoris / Meredith

Tasche von Club Clitoris / Meredith

Tasche von Club Clitoris / Meredith

 

Illustration von MoiraHershey

Tasche von MoiraHershey

Tasche von MoiraHershey

Kissen von MoiraHershey

Kissen von MoiraHershey

Illustration von MoiraHershey

Illustration von MoiraHershey

 

Illustration von Joanandrose

Handtuch von Joanandrose

Handtuch von Joanandrose

Kunstdruck von Joanandrose

Kunstdruck von Joanandrose

Kaffeebecher von Joanandrose

Kaffeebecher von Joanandrose

 

Illustration von Kristina Sabaite

Tasche von Kristina Sabaite

Tasche von Kristina Sabaite

Kissen von Kristina Sabaite

Kissen von Kristina Sabaite

Kunstdruck von Kristina Sabaite

Kunstdruck von Kristina Sabaite

 

Illustration von Les Folies Passagères

Leinwanddruck von Les Folies Passagères

Leinwanddruck von Les Folies Passagères

Gerahmter Kunstdruck von Les Folies Passagères

Gerahmter Kunstdruck von Les Folies Passagères

Kunstdruck von Les Folies Passagères

Kunstdruck von Les Folies Passagères

 

Illustration von Peerro

iPhone Hülle von Peerro

iPhone Hülle von Peerro

Tasse von Peerro

Tasse von Peerro

Kunstdruck von Peerro

Kunstdruck von Peerro

 

Illustration von Living Out Loud Design (das bin übrigens ich)

Tasche von Living Out Loud Design

Tasche von Living Out Loud Design

Kissen von Living Out Loud Design

Kissen von Living Out Loud Design

Uhr von Living Out Loud Design

Uhr von Living Out Loud Design

Viva la Vulva! Warum es nicht reicht, nur über Tampons und Co. zu reden

Dass wir uns mit Hygieneprodukten und körperlichen Abläufen auseinandersetzen, das Wort Menstruation oder Periode in den Mund nehmen,  mehr über all das reden mit Freunden, Familie, Arbeitkollegen ist an sich schon mal enorm wichtig und gut, aber längst noch nicht alles! Was ist mit uns? Mit uns selbst? So richtig selbst?

Ich meine: weißt du, wie deine Vulva aussieht? Weißt du eigentlich, wie schön du bist? Weißt du eigentlich, dass dieses Organ „da unten“ nichts Schlimmes und Verbotenes ist und du es anfassen, betrachten und bewundern darfst? Stell dir vor, es wäre genauso präsent wie dein Gesicht. Mit Gesichtern hat doch auch niemand ein Problem. Man sieht es, man spürt es, man kann es anfassen, man kann die Schönheit sehen und man kann es offen zeigen. Ich will euch nicht zu Exhibitionisten erziehen, ich will einfach nur, dass ihr euch mit eurer Vulva auseinandersetzt und euch in sie verliebt. Dass ihr lernt, euch selbst zu lieben, so wie ihr seid und eines der tollsten Organe eures Körpers besser kennen lernt.

Für alle, denen ich ganz klar ist, was das Wort Vulva beschreibt, hier die Duden-Definition:

Gesamtheit der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane

Wie ich auf diese Thema komme? Durch meine Instagram-Aktivitäten bin ich immer mehr über Künstlerinnen gestolpert, die sich auf verschiedenste Art und Weiße mit  Vulven auseinandersetzen und ihr Schönheit und Diversität darstellen.

Als Inspiration offener mit diesem recht stiefmütterlich behandeltem Organ umzugehen und sich selbst mit seiner eigenen Vulva auseinanderzusetzen und anzufreunden habe ich euch eine Auswahl der Schönsten Vulva-Kunstwerke, die ich bis jetzt finden konnte, zusammengestellt:

Meredith White

Eine meiner liebsten Vulva-Künstlerinnen ist Meredith White, eine vegane feministische Vagina-Künstlerin aus Dallas, Texas, wie sie sich selbst bezeichnet. Sie hat ihren eigenen Society6-Shop auf dem man ihre wunderbaren Illustrationen als Art-Prints oder als verschiedene Produkte wie Taschen, Kaffeebecher, Bettwäsche und mehr bestellen kann.

 

Laurie Melia

Laurie Melia kommt aus Perth, Australien und ist eine Keramikkünstlerin. Sie war für mich Liebe auf den ersten Blick! Ich finde ihren Stil einfach großartig! Auch sie hat einen Shop, aber diesmal auf Etsy, wo man ihre kleinen Kunstwerke kaufen kann.

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💖👌🏾

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Galaxy vulva plate 💫🌷💫

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Hilde Atalanta

Ich habe noch nie so süße Illustrationen von Vulven gesehen, wie von  Hilde Atalanta, eine Illustratorin und Malerin aus Amsterdam. Ihre „The Vulva Gallery“ ist eine liebevolle Sammlung verschiedenster Vulven in allem Formen und Farben.

Über ihre Website und ihren Etsy-Shop kann man seine eigene Vulva als Postkarte oder auls Originalwerk erstehen.

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The media give us so many reasons not to love ourselves. They point out that we're not 'perfect'; we're chubby, we're not feminine enough, we shouldn't have stretch marks, cellulite and body hair. Periods are something we should hide and avoid talking about. Now I think it's time for change. 🙌🏻 I think it's time to stand up and raise our voices. Share experiences, show that we are beautiful just as we are. With our beautiful chubby bellies, cellulite, stretch marks – thick and thin, dark and light skin, hairy or smooth bodies. We shouldn't strive for one perfect body type, but applaud the fact that there's so much diversity! That's what makes us so interesting, the fact that no body is the same. Our bellies, butts, legs, chests; we're all different and unique in our own way. Let's celebrate this diversity. Respect each other's bodies and focus on what we ARE and what we CAN instead of the negatives. Love yourself. And love your vulva, because all vulvas are beautiful just the way they are 💛✨#thevulvagallery #vulva #vulvas #vulvaart #vaginaart #labia #vagina #selflove #bodypositive #bodypositivity #bodypositivemovement #feminism #feminist #feministart #feministartist #feminista #intersectionalfeminism #intersectionalfeminist #womenempowerment #empowerment #queerart #queerartist #watercolor #illustration #illustrationoftheday #watercolorart #watercolorartist #loveyourself #hildeatalanta

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✨The past days have been amazing. Being published on The Huffington Post, PlayGround, Friday Magazine, Cosmopolitan and Metro UK has led to an enormous increase in new followers – for which I am incredibly thankful. 🙌🏻 Not only does it give a feeling of tremendous support, it also makes it clear that a body positivity platform like The Vulva Gallery is wanted. That there is a need for the positive approach and inclusivity that I find so important. 💛 I've received incredibly touching messages, and courageous requests – people being so open to me and sharing their stories. To all of you I would like to say: thank you. I'm touched, and I hope to make The Vulva Gallery grow bigger and even more beautiful than it already is. Love, Hilde 💖🙌🏻 #thevulvagallery #vulva #vulvas #vulvaart #vaginaart #genderinclusive #transinclusivefeminism #freethevulva #feminism #everydayfeminism #intersectionalfeminism #feminist #feminista #feministpride #feministart #feministartist #bodypositivity #bodypositive #bodypositivemovement #selflove #watercolor #watercolorpainting #watercolorillustration #loveyourself #labia #freethepussy #pubichair #pubichairdontcare #thehappyfeminist #hildeatalanta

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✨ Wow! The past two weeks have been amazing, so many new followers, positive messages, and support. Thank you, I'm amazed! I think it's time I'll introduce myself to you, and tell you a little bit about The Vulva Gallery. My name is Hilde Atalanta, and I'm an illustrator from Amsterdam. I started illustrating in February, mostly drawing portraits (you can view those at my other account: @hildeatalanta). The Vulva Gallery is a relatively new project that I started in August. ✨ So: Why a Vulva Gallery? When I attended a lecture last winter, I learned that in the past decade there has been an enormous increase in labiaplasty amongst young girls. Labiaplasty is cosmetic surgery to alter the size of the labia minora. No individual should have to undergo this just because they want their vulva to look like what they think other people expect them to look, or what they learn on the internet about what their vulva should look like. The only way to change the way (young) individuals experience their bodies, is to educate them and show them that diversity is beautiful. This is why I started making The Vulva Gallery. The reason for using the word 'vulva' instead of 'vagina', is that the vulva consists of the external part of the female genital organs. The vagina is only the internal part of the female genitals. We shouldn't reduce the female genitals just to it's birth canal, when there's so much more to it than that! ✨Love your vulva, because all vulvas are beautiful just the way they are. ✨And now I'm curious about you: who are you, where are you from, what do you do? 🙂 #thevulvagallery #vulva #vulvas #pussypride #femaleempowerment #girlempowerment #freethevulva #feminism #everydayfeminism #feminist #feminista #feministpride #feministart #feministartist #bodypositivity #bodypositive #bodypositivemovement #pussycat #watercolorart #vaginaart #labiaart #pubichair #freethevulva #thehappyfeminist #hildeatalanta

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Lissa Brown

Lissa Brown nennt sich selbst Tiny Clementine auf Instagram und fertigt wunderschöne Illustrationen mit vielen Vulven, Gebärmüttern und Kristallen, die oft in galaktischen Sphären unterwegs sind. Ihre Kunstwerke kann man in ihrem Shop erwerben.

 

Laura Serradilla

Laura Serradilla ist eine Spanische Künstlerin aus Barcelona, die Vulven mit zarten Strichen und warmen Farben liebevoll in Szene setzt. In ihrem Shop kann man sich eines ihrer Kunstwerke kaufen.

 

Vulvinchen

Zu guter Letzt zeige ich euch Vulvinchen. Wie die Person dahinter heißt, wird von der Künstlerin selbst nicht preisgegeben, nur dass es wunderbare Vulva-Kunst aus Berlin ist. Vulvinchen sind kleine Kettenanhänger in Vulvaform. Jeder Anhänger ist einzigartig, genauso wie jede Vulva! Euer eigenes Vulvinchen und Vuvla-Buttons, -Aufkleber und -Aufbügler könnt ihr hier kaufen.

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• GEWINNSPIEL / GIVEAWAY • Natürlich trage ich selbst auch VULVINCHEN und ich könnte mich nie für eins entscheiden – aber zum Glück sitze ich ja an der Quelle – ach neee, ich bin ja die Quelle 😁 Deshalb hab ich natürlich eine ganze Reihe an VULVINCHEN-Anhängern, zwischen denen ich je nach Stimmung und Outfit wähle 💃🏻 . . Und weil heute Freitag ist und das Leben schön ist, gibt's nen kleines Extra für euch! Ratet, welches VULVINCHEN ich heute trage, kommentiert unter dem Bild und gewinnt das erratene VULVINCHEN für euch 🎉 . . (Auflösung gibt's morgen) . #VULVINCHEN #handmade #Berlin #Schmuck #handmadewithlove #jewelry #polymerclay #fimo #fimoart #claywork #femart #pussyart #vulva #vagina #pussy #pussypower #Feminismus #feminism #feminist #feministart #girlpower #sexpositiv #loveyourself #vivalavulva #vulvaart #vaginaart #feministasfuck #sexpositivity #gewinnspiel #vulvinchengiveaway

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Gefällt euch dieses Format? Wollt ihr mehr Vulva-Kunst sehen? Kennt ihr selbst interresante Künstler und Künstlerinnen? Schreibt mir in die Kommentare!

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

Wie wende ich eine Menstruationstasse an?

Die Anwendung einer Menstruationstasse kann am Anfang erst mal ziemlich gewöhnungsbedürftig sein, aber davon solltet ihr euch nicht abschrecken lassen! Es gibt Frauen, die sofort bei den ersten paar Anwendungen den Dreh raus haben und es gibt Frauen (was wohl die meisten sind, nehme ich an), die ein paar Zyklen brauchen, bis sie es raus haben. Das ist alles nicht weiter wild, zum einen ist jede Frau komplett anders gebaut und muss sich individuell mit sich auseinandersetzen und zum anderen sind wir mit unserer ersten Periode nicht gleich zu Tampon- und Bindenexpertinnen geworden sondern mussten erst mal über viele blutige Unterhosen gehen, ehe wir ein Gefühl für den ganzen Kram entwickelt haben.

Also macht euch nicht verrückt und gebt nicht zu schnell auf! Ihr werdet’s mir danken!

 


 Eine kleine Anleitung


1. Die Tasse einführen

Entspannen

Das Wichtigste am Anfang ist es, einmal tief durchzuatmen, sich zu entspannen und sich nicht so viele Sorgen zu machen. Ein entspannter Unterleib ist das beste, womit ihr starten könnt. Andere Frauen haben es auch hinbekommen, also wird das für euch auch kein Problem sein.

woman, breathe, relax

Entspannt sein hilft immer.

Hygiene

Und das andere Wichtigste am Anfang ist, sich unbedingt die Hände ordentlich mit Seife zu waschen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich auch immer ein kleines Fläschchen Desinfektionsgel für den Notfall mit dabei.

Hände waschen, Waschbecken, Seife, Hygiene

Hände waschen ist ein Muss!

Falten

Die Tasse wird eigentlich nur gefaltet und genau wie ein Tampon in die Vagina eingeführt und nach ein bisschen Übung ist es tatsächlich genauso einfach, wie es klingt. Es gibt verschiedene Falt-Techniken, die gut funktionieren, mit der Zeit entwickelt jede Frau ihre eigene favorisierte Technik, mit der es für sie am besten klappt.

Falttechniken Menstruationstasse

Drei von vielen verschiedenen Falttechniken zum erleichterten Einführen der Menstruationstasse.

Da es am einfachsten ist, das ganze in einem Video veranschaulicht zu bekommen, habe ich euch mal eins rausgesucht. Es gibt noch mehr Möglichkeiten, wie ihr sie falten könnt, aber das hier sind mit die gängisten. Findet einfach eure eigene Variante.

 

Einführen

Um die Tasse einzuführen, könnt ihr euch entweder hinsetzen, hinhocken oder hinstellen, z.B. mit einem Bein auf dem Badewannenrand. Auch hier probiert einfach aus, was für euch am angenehmsten ist und ihr am wenigsten verkrampft.

Wenn ihr die Tasse dann eingeführt habt, ploppt sie meisten von alleine auf und erzeugt einen kleinen Unterdruck, der dafür sorgt, dass sie dicht ist und an ihrem Platz bleibt.

Um das Einführen zu Erleichtern, kann es hilfreich sein, die Tasse vorher anzufeuchten oder ein Gleitmittel zu verwenden.

Damit die Tasse leichter aufploppt, hilft es, sie vorher mit kalten Wasser auszuspülen.

Wenn Sie nicht von alleine aufploppt, dann fahrt mit dem Finger an ihren Seiten entlang, bis sie eine runde Form angenommen hat. Fühlt auch mit eurem Finger, ob die Tasse über dem Muttermund sitzt. Der Muttermund ist ein kleiner fester Knuppel am Ende eurer Vagina, der sich deutlich anders anfühlt als der Rest. Fühlt ruhig schon mal vor deiner Periode nach ihm, damit ihr ihn erkennen könnt und auch schon mal ein Gefühl dafür bekommt, wo er sitzt. Das ist nämlich wichtig. Oft macht die Vagina am oberen Ende einen kleinen Knick und der Muttermund führt von oben hinein. Ich dachte früher, am Ende des „Schlauches“ ist auf die „Öffnung“, aber das haut bei den meisten Frauen gar nicht so genau hin. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass man die Tasse aus versehen am Muttermund vorbeischiebt, der Muttermund also neben der Tasse liegt, und das Blut an ihr vorbeifließt. Es kann gut sein, dass ihr in den ersten Monaten etwas rumprobieren müsst, ehe ihr ein Gefühl und eine Routine für den ganzen Spaß gefunden habt. Keine Sorge, auch wenn die Tasse schon drin ist, ist immer noch genug Platz für dein Finger, seid nicht zu zurückhaltend, den Fehler habe ich am Anfang auch gemacht und bin inzwischen viel beherzter, wenn es darum geht, die Tasse richtig zu platzieren. Das funktioniert einfach am besten und man spart sich einige Toilettengänge, weil sie dann doch nicht richtig saß.

Muttermund, Vagina, Menstruationstasse Schema

Dies ist eine schematische Darstellung, wie die Menstruationstasse und der Muttermund ungefähr in der Vagina sitzten könnten. Das ist bei jeder Frau ganz unterschiedlich!

Dieses Video hat mir persönlich sehr gut geholfen, mir alles viel besser vorstellen zu können:

Ihr könnt dir Tasse bis zu 12 Stunden drin lassen. Im Vergleich zum Tampon gibt es bei der Tasse keine Gefahr für das Toxic Shock Syndrom.

Wenn ihr stärkere Tage habt, kann es natürlich sein, dass ihr sie öfters wechseln müsst. Dass die Tasse voll ist, spürt ihr. Man hat dann dieses dumpfe, nicht direkt beschreibbare Gefühl undicht zu sein. Als würde es ein bisschen blubbern da unten. Das kommt von den Luftbläschen, die entweichen, wenn die Tasse voll ist und sich der Unterdruck langsam löst. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber keine Sorge, die Tasse kommt deswegen nicht wie ein Torpedo aus deinem Unterleib geschossen und veranstaltet ein Blutbad um dich herum. Du wirst dann lediglich etwas undicht. Dieses „Es läuft da was hinunter“-Gefühl kennt ihr auch  wenn ihr Binden benutzt oder wenn euer Tampon zu voll gesogen ist. Lange Rede, kurzer Sinn, spätestens, wenn ihr in irgendeiner Art und Weise das Gefühlt habt, das könnte etwas nass da unten werden, geht aufs Klo und wechselt sie. Mit den Monaten bekommt ihr dann auch recht schnell ein Gefühl dafür, an welchem Tag eurer Regel, ihr wie stark blutet und dementsprechend wechseln müsst.

 

2. Die Tasse herausnehmen

Um die Tasse wieder zu entfernen, geht wieder in eine angenehme Position (Hocken, Sitzen, Stehen) und versucht mit zwei Fingern (am besten Zeige und Mittelfinger) den Bereich der Tasse oberhalb des Stils zu ertasten. Drückt die Tasse an der Stelle leicht zusammen, so dass der Unterdruck sich löst und zieht langsam und vorsichtig die Tasse an dem Stil aus eurer Vagina heraus. Für manche funktioniert es auch besser, wenn man gleich am Stil zieht, aber ganz vorsichtig erst mal und dabei versucht die Tasse in Etappen nach links und rechts zu drücken, so dass sich stückchenweise immer mehr der Unterdruck löst und sie irgendwann komplett draußen ist. Das Blut könnt ihr einfach in die Toilette gießen. Passt dabei gut auf, dass sie euch nicht aus der Hand fällt! Das ist mir auch schon zweimal passiert. 😀

 

3. Die Tasse reinigen

Wenn ihr ein Waschbecken im Bad habt, bietet es sich an, die Tasse dort auszuwaschen, am besten zuerst mit kaltem Wasser und dann mit warmen. Danach könnt ihr sie einfach wieder einsetzen.

Menstruationstasse im Waschbecken mit Blut

Du kannst deine Menstruationstasse ganz einfach im Waschebecken reinigen. Blut ist nichts Schlimmes!

Habt ihr kein Waschbecken in der Nähe, könnt ihr auch mit einer mitgebrachten Wasserflasche eure Tasse ausspülen oder sie einfach mit etwas Toilettenpapier auswischen. Klingt eklig, ist es aber nicht. Das, was da an eurer Tasse klebt ist euer Blut, etwas das aus euch herausgekommen ist, also nichts ekliges und somit auch nicht weiter wild, wenn ein klitzekleines Bisschen davon wieder mit der Tasse reinkommt.

Falls weder Waschbecken noch irgendeine Art von Wasser oder Papier oder was auch immer zur Hand sein sollte (z.B. in freier Natur, beim Campen oder wo auch immer) kann man auch einfach auf die Tasse draufpinkeln, um sie zu desinfizieren. Ja Urin desinfiziert und ist nichts ekliges. Ich weiß, die Vorstellnung ist äußert seltsam, aber glaubt mir, falls ihr mal entführt werdet und keinen Zugang zu sauberen Wasser habt, werdet ihr mir dankbar für diesen Tip sein.

 

Übrigens

Ihr könnt den Stil auch kürzen, bzw. ganz abschneiden, wenn er euch zu lang ist und unangenehm am Scheidenausgang reibt. Die Hersteller haben die Stile meistens etwas länger gemacht, als die meisten Frauen benötigen, damit jede Frau ihn individuell anpassen können.

 


Hinweis: Ich bin weder Ärztin noch ausgebildete Expertin auf dem Gebiet, also fragt im Zweifelsfall noch mal eure Frauenärztin. Alle hier veröffentlichte Infos sind unter Vorbehalt. Ich tue meine Bestes, meine Recherchen so umfangreich und professionell wie möglich zu gestalten, damit ich euch hochwertiges Wissen anbieten kann.

Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte. Schreibt mir in die Kommentare, ob ihr es auch so macht, wie ich es hier beschrieben habe oder ob ihr noch Ergänzungen oder Kritiken habt zur Anwendung der Menstruationstasse. Ich bin stets bemüht, mein Wissen und die Vollständigkeit meines Blogs zu erweitern und für jede Mithilfe dankbar!


Für mehr Tipps und Tricks, Beratungen und Erfahrungsaustausch schaut mal in diese tolle Facebookgruppe rein. Eine schnell wachsende Community aus Tassenträgerinnen und solchen, die es werden wollen: FACEBOOKGRUPPE MENSTRUATIONSTASSE


Lasst uns die Welt zu einem bessern Ort machen und offen über alles reden!

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

Tampons und Binden sind Luxusgüter. Bitte was?!

Wusstet ihr, dass Tampons und Binden mit 19% Mehrwertsteuer berechnet werden, Kaviar hingegen nur mit 7%? Warum? Weil Hygieneartikel in Deutschland als Luxusgüter gelten. Äh bitte was?! Es ist also Luxus, dass ich jeden Monat bluten muss???mehrwertsteuer

Jede Frau hat jeden Monat zwischen 3-7 Tage ihre Regelblutung. Das 12 mal im Jahr. Insgesamt ca. 444 mal in ihrem Leben. Eine Packung Tampons kosten zwischen 3-5€ durchschnittlich und reicht ungefähr für einen Monat (an dieser Stelle füge ich hinzu, dass jede Frau unterschiedlich lang und stark blutet und somit die Zahlen individuell sehr unterschiedlich sein können). Folglich muss eine Frau ca. 2000€ in ihrem Leben allein nur dafür ausgeben, weil sie jeden Monat blutet. Und jetzt erklärt mir mal bitte jemand aus der Politik und Wirtschaft, WARUM ZUR HÖLLE TAMPONS UND BINDEN LUXUSGÜTER SIND???

Klar, man kann schön das Leiden der Frauen ausschlachten. Die können ja nicht anders, die müssen halt. Voll praktisch. Hauptsache wir machen fett Kohle. Ist klar. Ganz ehrlich liebe Menschen, die ihr da oben sitzt und das entscheidet, schaltet bitte euer Hirn ein und ändert etwas daran. In Amerika hat es schließlich auch schon geklappt, warum also nicht hier.

Im Dezember 2015 hat das Französische Parlament die Steuer auf Tampons und Binden von 20% auf 5,5% gesenkt. Das ist der Mindestsatz in der EU. Laut der EU-Gesetzgebung dürfen Hygieneartikel nicht niedriger besteuert werden. Irland ist die einzige Ausnahme, weil die Steuerfreiheit auf diese Artikel schon vor den EU-Gesetzen eingeführt wurde. Der Sexismus sitzt also in Brüssel! Und trotzdem könnte Deutschland noch einiges tun. Laut welt.de sind wir auf Platz 2, was die Besteuerung angeht. Nur Schweden liegt höher mit 25%! In Kanada und Kenia z.B. werden gar keine Steuer erhoben.

Würde unsere Wirtschaft denn so krass einstürzen, wenn diese Besteuerung wegfällt? Und wenn es nur von 19% auf 5% ist? Warum müssen diese Produkte überhaupt besteuert werden? Wir suchen es uns nicht aus. Ich wiederhole, wir Frauen suchen es uns nicht aus, ob wir bluten oder nicht. Es ist wie atmen, es ist wie verdauen, es gehört zum Leben dazu.


Ein kleiner Nachtrag:
Es gibt inzwischen eine Petition zu genau dem Thema! Unterschreibt hier und setzt ein Statement! Zusammen können wir die Welt verändern!


Was denkt ihr über dieses Thema? Ist es euch vorher schon mal aufgefallen, wie ungerecht die Monatshygieneprodukte besteuert werden? Wärt ihr dabei, wenn ich eine Aktion ins Leben rufen würde, damit sich etwas in Deutschland ändert? Schreibt mir eure Meinungen und Gedanken in die Kommentare.

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3

Eine Menstruationsbeauftragte? Was ist das denn?

Ist die bescheuert? Menstruationsbeauftragte? Was ist das denn? Will die echt über Menstruation schreiben? Bähhh! Wie eklig. Muss das echt sein? Darüber schreibt, geschweige denn, redet man doch nicht!

Du willst nicht über Menstruation reden? Dann bist du bei mir genau richtig! Denn ich bin der Meinung wir sollten darüber reden. JEDER! Männer UND Frauen. Männer MIT Frauen! Wozu diese Heimlichtuerei der Frauen? Wozu die Stigmatisierungen der menstruierenden Frauen? Wozu blaue Flüssigkeit in Binden-Werbungen? Wozu die Stimme senken, wenn man die beste Freundin nach einem Tampon fragen muss? Wozu der ganze Schwachsinn? Menstruation ist doch etwas ganz normales! Die Hälfte der Menschheit hat jeden Monat für ein paar Tage lang damit zu tun und das den Großteil ihres Lebens. Warum also nicht offen darüber reden und mit diversen Vorurteilen aufräumen?

Habt euch nicht so.

Das und noch viel mehr ist der Grund, warum ich diese Website & Blog in’s Leben gerufen habe. Ich bin der Meinung es muss sich etwas grundlegend in unserer Gesellschaft verändern, was das Thema Menstruation angeht! Warum ich das so sehe, wo die Missstände bei uns in Deutschland und in anderen Ländern liegen und wie wir diese ändern können, das alles will ich hier sammeln und mit der Welt teilen.

Welche Erfahrungen (egal ob Mann oder Frau) habt ihr denn bis jetzt mit dem Thema Menstruation gemacht? Wie unangenehm ist es euch, darüber zu reden? Denkt ihr so wie ich, dass dieses Thema noch immer zu sehr tabuisiert wird in unserer Gesellschaft? Schreibt mir eure Gedanken dazu in die Kommentare. Ich würde mich rießig über einen offenen Austausch mit euch freuen!

XOXO

Eure Menstruationsbeauftragte

<3